Kooperationsprojekt zur mathematischen Frühförderung: Kickoff-Veranstaltung

Aus dem Schulentwicklungsfonds des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Dortmund erhielt die Reichshof-Grundschule einen Betrag von 2.500,- EUR für die Durchführung eines Kooperationsprojektes zur mathematischen Frühförderung in Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte Familienzentrum Regenbogenhaus in Brackel.

Mathe Koop Frühförderung
Zusammen mit Prof. Dr. Dr. h. c. em. Erich Christian Wittmann (links, TU Dortmund), stellten Karin Fröhling (Kindertagesstätte Familienzentrum Regenbogenhaus) und Dr. Ulrich Schwätzer (rechts, Reichshof-Grundschule) ihren Kollegien Materialien zur mathematischen Frühförderung auf der gemeinsamen pädagogischen Konferenz vor.

Am Mittwoch, den 04.11.2015, trafen sich dazu die Kollegien der Reichshof-Grundschule und des Regenbogenhauses zu einer gemeinsamen pädagogischen Konferenz als Kickoff-Veranstaltung zum Projekt. Als Referent stand der überregional renommierte Prof. Dr. Dr. h. c. em. Erich Christian Wittmann zur Verfügung, der in seiner langjährigen Arbeit in der Didaktik der Mathematik an der TU Dortmund entscheidend dazu beigetragen hat, das entdeckende Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule zu verbreiten. Er informierte die Kollegien über die grundsätzliche Notwendigkeit mathematischer Frühförderung, aber auch über die Notwendigkeit der mathematischen Qualität der Inhalte. Aus dem von ihm mitgegründeten Projekt „mathe 2000“ entstammen auch die Materialien zur mathematischen Frühförderung für den Vorschulbereich, die aus dem Förderbetrag angeschafft werden. Gemeinsam mit dem Rektor der Grundschule, Dr. Ulrich Schwätzer, und der Leiterin der Kindertagesstätte, Karin Fröhling, beschäftigten sich die Kollegien dann intensiv mit ausgewählten mathematischen Aktivitäten für Vorschulkinder.

Ab Februar 2016 werden alle Vorschulkinder aus der Tageseinrichtung wöchentlich gemeinsam mit als Mentoren tätigen Grundschulkindern mathematische Aktivitäten durchführen. Diese Aktivitäten werden nicht das Ziel haben, Unterrichtsinhalte des ersten Schuljahres vorweg zu nehmen, sondern eine basale mathematische Grundbildung in den Bereichen des Zahl- und Mengenverständnisses, geometrischer Formen und erstem problemlösenden Denken auszubilden. Dabei steht die Förderung aktiven fachbezogenen Sprachhandels an besonderer Stelle. Mit diesem Kooperationsprojekt wird die bereits bestehend gute Zusammenarbeit beider Einrichtungen noch einmal intensiviert.