Gewaltpräventionskonzept

  • Gewalt wird nicht toleriert, egal aus welchem Grund (auch kein „Wehren“). Es gibt immer Alternativen. Schüler müssen sich an die Aufsicht/ die Klassenlehrerin wenden, um Konflikte zu klären, Eltern an die Schulleitung.
  • Jegliche Form von Gewalt (auch verbale, „Mobbing“) darf und muss mitgeteilt werden, zunächst ggü. der Klassenlehrerin, im Wiederholungsfall aber auch ggü. der Schulleitung.
  • Gewalt von Eltern gegenüber Schutzbefohlenen wird zur Anzeige gebracht und hat ein präventives Hausverbot zur Folge.

1. Prävention: Androhung von Sanktionen:

  1. Ernstes Gespräch mit der Klassenlehrerin
  2. Ernstes Gespräch mit dem Schulleiter
  3. Ernstes Gespräch der Klassenlehrerin mit den Eltern
  4. Ernstes Gespräch des Schulleiters mit den Eltern
  5. Nachsitzen oder Strafarbeiten. Aber: „Individuelle Pause“ und „Einzelunterricht im Schulleiterbüro“ mit inhaltlichen Aufgaben zum Sozialverhalten.
  6. Einschalten der Schulsozialarbeiter:
    1. Begleitung in Pausen,
    2. Training von Sozialverhalten im Unterricht,
    3. Training von Sozialverhalten im individuellen Einzelunterricht,
    4. Beratungsangebote für Eltern,
    5. Unterstützung bei weiterführende Beratungsangeboten
      1. durch die Jugendhilfe,
      2. das Jugendamt oder
      3. die Jugendkontaktbeamten der Polizei
    6. Schulorganisatorische Maßnahmen (§53 SchuG, ab c. mit Hinweis an das Jugendamt):
      1. Ausschluss aus der laufenden Unterrichtsstunde
        (inkl. Pflicht zur eigenen Nacharbeitung)
      2. Überweisung in die parallele Lerngruppe
      3. Schriftlicher Verweis
      4. Ausschluss vom Unterricht von 1 Tag bis zu 2 Wochen
      5. Androhung der Entlassung von der Schule
      6. Entlassung von der Schule

2. Prävention: Schulsozialarbeit in den Klassen (Verhaltenstraining, Konfliktlösestrategien, Arbeit an der Sozialstruktur in den Klassen, “Faustlos”-Projekt, …).

3. Prävention: Teilnahme an Projekten wie „Hilfe bevor es brennt“ (Sozialkompetenztraining, aus Gegeneinander Miteinander machen) und „Mein Körper gehört mir“ (Prävention vor sexuellem Missbrauch, aber auch im Allgemeinen Stärkung des Selbstbewusstseins).